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dOCUMENTA (13)

Zusammenbruch und Aufbau – UND nicht IST – Schöpfen aus dem Nichts
Einführungswoche Studienjahr 2012/13
Kooperationsprojekt des Rudolf Steiner Instituts mit der dOCUMENTA KünstlerInnengruppe AND AND AND

Das Projekt bestand aus zwei Hauptelementen:

I. AND not IS / Schöpfen aus dem Nichts – Kleingruppenprojekte

Den Impuls „AND not IS“ der Gruppe „And And And“ verbanden wir mit Steiners „Schöpfen aus dem Nichts“. Ganz aus dem „Nichts“ sollte jeden Tag neu im Augenblick des „Jetzt“ etwas entstehen.

Durch Losverfahren bildeten sich am Dienstagmorgen in bewährter Weise Gruppen (bunt unter den Kursen gemischt). Diese trafen sich zu den vorgesehenen Zeitfenstern und entschieden dann aus dem Moment heraus, was sie tun wollten. Nichts war vorbereitet: AND not IS / Schöpfen aus dem Nichts. Die jeder Gruppe zugeordneten DozentInnen waren nicht MacherInnen der Gruppe sondern Mitglieder.

Daneben gab es zwei Gruppen, bei denen das Wirkungsfeld schon festlag:

Dokumentationsgruppe mit Ellen Markgraf, welche die Aktionen begleitete und filmisch, fotografisch, sprachlich, textlich dokumentierte und kommentierte.

Begegnung und Gespräche zu Ideen und Gedanken von And And And und Anthroposophie (u. a. revocation and non-capitalist life / Dreigliederung)

II. cultures of common(s) / Gastmahl: Miteinander teilen – Großgruppenprojekt

Das Motiv „cultures of common(s), revocation and non-capitalist life“ der Gruppe „AND AND AND“ aufgreifend und mit dem Dreigliederungsgedanken Steiners verbindend, fand an den ersten vier Tagen der Woche, jeweils um 13 Uhr in der Karlsaue ein Picknick/Gast-mahl statt.

Die Idee: Jede/r SeminaristIn/DozentIn brachte jeden Tag zum Picknick einen Gast mehr mit – möglichst Menschen, die sich gerade in der Stadt aufhielten. Also Montag waren wir unter uns, Dienstag ein Gast, Mittwoch zwei Gäste, Donnerstag drei. Bei rund 150 Menschen der Stammgruppe waren das am Donnerstag dann fast 600 Menschen. Neben dem gemeinsamen Essen und Trinken standen die Begegnung und das Gespräch mit den Gästen im Mittelpunkt.

Um eine lange, lange Tischdecke sitzend, entstand eine heitere Atmosphäre. Essen, Trinken, Reden, Lachen, Singen… Lebensfreude pur.

Ein durch und durch gelungenes Experiment – eine soziale Plastik!

Was wurde geschöpft?

Oh… da könnte ich jetzt Stunden erzählen… von verbotenen Spaziergängen, von Schiffchen auf einem der Karlsauekanäle, von Heulabyrinthen, von rosa Beinen, von Treppenskulpturen… , von neuen Eurythmieerfahrungen, vom Besticken einer langen Tischdecke und gleichzeitigem Zuhören und Diskutieren tiefgreifender politisch-philosophischer Themen… und von Filmen, Texten und Fotos.

Es entstanden durch die Dokumentationsgruppe drei Filme. Diese wurden inzwischen im Rahmen der Rückblicke und Vorträge, die Ellen Markgraf gestaltete, gezeigt. Der Film der Gruppe fängt Impressionen des Gesamtprojektes ein. Benjamin Wicklein (A2) hält in seinem Film ihm wichtige Momente, Situationen und Bilder fest – immer wieder auch solche, die unscheinbar daher kommen und die wir deshalb oft übersehen. Fabian Wagner (S1, Gartengruppe) begleitete die Aktionsgruppe, welche drei Tage lang Begegnung und Gespräche zu Ideen und Gedanken von And And And und Anthroposophie suchte. Sein Blick viel vor allem auf die morgendliche, gemeinsame Eurythmie mit Julia Schiffmann, die er in ungewöhnlichen, aussagekräftigen Bildern einfing. Gekonnt webte er die inhaltlichen Gedanken und Gespräche in diese Bilderwelten ein. Die eigens für den Film von Valentin Linde (S1) komponierte Musik, setzte diesem Film, diesem Kunstwerk, die Krone auf.

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